Herzlich willkommen beim ZfdP

DAS PFERD Titel 2020

Lesen Sie hier die aktuelle Ausgabe der Verbandszeitschrift DAS PFERD mit dem Jahresrückblick für 2019.
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Geschäftsstelle geschlossen

Wir nutzen den Brückentag nach Himmelfahrt:

Unsere Geschäftsstelle ist am Freitag, dem 14. Mai 2021 nicht besetzt.

Ab Montag 17. Mai sind wir gerne wieder für Sie da.

Ihr ZfdP Team in Verden

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Abfohlmeldung Online

Die neu geborenen Fohlen können auch in 2021 wieder online gemeldet werden. Voraussetzung ist die termingerechte Meldung der Bedeckung in 2020. Bitte halten Sie die Deckscheinnummer, Ihre Mitgliedsnummer und Ihre bei uns hinterlegte Emailadresse bereit.

Hier geht es zur Online-Abfohlmeldung: https://zfdp.de/abfohlmeldungen/  (Service/Online-Abfohlmeldung)

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ZfdP Sommerkörung in Grevenbroich am 16. Juni 2021

Am 16. Juni 2021 findet die Sommerkörung des ZfdP in Grevenbroich (NRW) statt.

Bei Interesse können Sie die Unterlagen zur Köranmeldung mit dem Formular zur Anforderung der Körunterlagen und einer Kopie der Abstammung des Hengstes anfordern.

Anmeldeschluss für die verbindliche Anmeldung ist der 17.05.21.

Anforderung Körunterlagen Grevenbroich 2021

 

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Musterungsreise 2021

Wenn Sie im Zuchtjahr 2021 3 Fohlen bzw. fünf Vorgänge erwarten und die entsprechenden Anforderungen (siehe Antragsformular) an den Musterungsplatz erfüllt werden können, denken Sie bitte rechtzeitig -bis zum 1. Mai-  an die Beantragung eines Musterungstermins.

Mit der frühzeitigen Beantragung des Termins erleichtern Sie uns die Planung der Musterungsreisen.

Terminantrag ZfdP Musterungsreise 2021

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ZfdP Frühjahrskörung 2021 in Luhmühlen

Prämienhengst San Escobar (Foto: V. Hagemeister)

Die diesjährige Frühjahrskörung fand am 17. April 2021 in Luhmühlen statt.

Ergebnisliste Luhmühlen 2021

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erfolgreiche ZfdP Frühjahrskörung 2021 in Luhmühlen

Nach einem Jahr Pause konnten wir in diesem Jahr wieder unsere ZfdP Frühjahrskörung im Ausbildungszentrum Luhmühlen durchführen. Von insgesamt 27 angemeldeten Hengste konnten sich 24 Hengste der verschiedensten Rassen der Körkommission präsentieren.

Einziger Prämienhengst der Körung war der dreijährige San Escobar v. Secret a.d. St.Pr.St. Ikabana v. Don Larino – Corradino (Z.: Hartwig Müller, Wittmund; A.: Jessika Peschel, Großhansdorf). Der mit vielen Reitpferdepoints und guten Typwerten ausgestattete Hengst überzeugte auf ganzer Linie, wobei insbesondere die Galoppade hervorzuheben ist. Mit Fürstentanz M v. Fürstenball a.d. Elfenspiel v. Rohdiamant – Ramino (Z.: Wilhelm und Tobias Magerhans, Göttingen; A.: Alexander und Erich Markgraf GbR, Rosdorf) konnte ein bereits fünfjähriger Dressurhengst gekört werden. Einziger springbetont gezogener Hengst, war der dreijährige Prilano v. Plot Blue a.d. Lubilana v. Ludwig von Bayern – Landadel (Z.: Nadja Lampe, Ganderkesee; A.: Jürgen Schmidt, Bremen), der eine überzeugende Leistung am Sprung zeigte, die durch Vermögen, Technik und guter Manier geprägt war.

Bei den Pony- und Spezialrassen konnten 6 Hengste die Zuchtzulassung erhalten. Der Shetland Pony (unter 87 cm)-Hengst Maisro v.d. Beekberghoeve v. Spanker van Stal Buck’shoeve (A.: Laura Verstraeten, Dohren) präsentierte sich sehr harmonisch mit guten Typwerten und begeisterte im Freilaufen. Weiterhin gekört wurde der Welsh C-Hengst Ffynnonbach Tomboy (Hywi Tomboy; A.: Gesine Schmale, Panker), der sich insbesondere beim Freispringen in Szene setzte. Der aus der bekannten Knabstrupperzucht der Familie Hackmann in Werpeloh stammende Knabstrupperhengst Ortega a.d. schützenden Hand stammt ab von Olymp a.d. schützenden Hand aus einer Pergamon-Mutter und führt somit klassische Knabstrupper-Linien, die für den Erhalt der Original-Knabstrupperzucht wichtig sind. Ebenfalls überzeugte der Friesenhengst Davinci von Müller (v. Targon v. Marschorst, A.: Jennifer Engelke, Hemmoor), der mit gutem Rassetyp ausgestattet ist und sich sowohl im Freilaufen als auch auf dem Schrittring überzeugend zeigte. Mit dem Hengst Sunlight (v. Souvenier; A.: Katja Katzer, Wilthen) konnte ein Edelbluthaflingerhengst und mit Najazzo O (v. Nadir v. Splitting; Z.: Johann Oorlog, Bunde; A.: Wilfried Lührs, Neustadt a.Rbge.) ein Hengst der Rasse Deutsches Reitpony das positive Körurteil erhalten.

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FEI-Messtermin in Warendorf

Am 22. April 2021 wird ab ca. 8.00 Uhr am Bundesstützpunkt in Warendorf die FEI-Measuring Session stattfinden. Wenn es aufgrund der Vielzahl der Ponys nötig ist, wird auch der 23. April hinzugezogen.

Wir hoffen, dass aufgrund der momentan schwierigen Umstände eine Umsetzung möglich sein wird.

Selbstverständlich findet auch diese Veranstaltung unter den aktuellen Corona-Vorschriften statt. Bitte beachten Sie hierzu alle Infos in Nennung Online.

Wie auch beim ersten Messtermin, wird die Anmeldung über Nennung Online möglich sein. Die Veranstaltung ist unter dem Veranstaltungsort Warendorf zu finden und kann bereits genannt werden.

Auch die Zeiteinteilung und alle weiteren wichtigen Informationen werden hier kommuniziert.

Für Fragen stehen wir Ihnen gern zur Verfügung.

 

Freundliche Grüße aus Warendorf

i.A. Nina Stegemann

Abteilung Jugend

 

DEUTSCHE REITERLICHE VEREINIGUNG e. V. (FN)

Bundesverband für Pferdesport und Pferdezucht

Freiherr-von-Langen-Str. 13, 48231 Warendorf, Deutschland

T +49 2581 6362-182, F +49 2581 6362-7-182

E nstegemann@fn-dokr.de W www.pferd-aktuell.de

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Verschiebung der ZfdP Versammlungen 2021

Bitte die Mitteilung des Vorsitzenden über die Verschiebung der ZfdP Versammlungen 2021 beachten.

Verschieben der Versammlumgen 2021 Mitteilung des Vorsitzenden

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FN Bundes-Lewitzer-Schau in Redefin am 31. Juli 2021

Am 31. Juli 2021 ist erneut die FN Bundes-Lewitzer-Schau in Redefin
In 12 verschiedenen Bewertungsklassen stellen die Züchter und Halter der deutschen Pferdezuchtverbände ihre Lewitzer vor. In Mecklenburg-Vorpommern begann die Zucht der „Bunten“, weshalb der Verband der Pferdezüchter MV das Ursprungszuchtbuch führt.

Redefin/Rostock(PZV MV). Die Welt der Pferde ist im wahrsten Sinne des Wortes bunt. Und das wollen wir mit einer FN-Bundesschau zum 50-jährigen Jubiläum der Rasse des Lewitzers feiern. Nach dem großen Schauerfolg mit 75 Vertretern im Jahr 2015, messen sich erneut die Liebhaber dieser seltener gewordenen Ponyrasse in Schauwettbewerben um die Vergabe der FN-Bundesprämie und wollen ihre gescheckten Ponys den Zuschauern näherbringen. Dabei soll ein Schauprogramm im Anschluss an die Zucht-Wettbewerbe die Vielseitigkeit dieser tollen Rasse herausstellen. Dabei wird das 50jährige Bestehen einen besonderen Stellenwert in Form einer Zeitreise einnehmen.
Eng eingebunden in die Vorbereitungen ist auch die Interessensgemeinschaft der Lewitzer-Züchter, mit der Vorsitzenden Susan Bolte an der Spitze. Wir setzen alles daran, Samstag den 31. Juli in Redefin wieder zu einem Erlebnis für die Züchter und Freunde der gescheckten Ponys werden zu lassen. Seien Sie herzlich willkommen in Redefin!

Nennungsschluss ist der 01. Juli 2021
Ausschreibung-Bundes-Lewitzer-Schau-2021

Nennungsformular Bundes-Lewitzer-Schau-2021

Hotels - Pensionen - 2021 Bundesschau Lewitzer

Zur Geschichte des Lewitzers:
Mit der veränderten Nutzung des Pferdes nach dem Krieg, wuchs in der damaligen DDR der Bedarf kleiner anspruchsloser Pferde. Man brauchte Ponys zur Bearbeitung kleiner Privatflächen, für Transporte, Sport und Freizeit. Auf diesem Gebiet nahm die Pferdezucht im Volkseigenen Gut (VEG) „Lewitz“ bei Neustadt-Glewe eine besondere Stellung ein. Durch den damaligen Direktor Ulrich Scharfenorth wurden aus dem Raum Teterow einige kleine gescheckte Ponys gekauft, die die Kinder aus dem Umfeld des VEG sofort begeisterten. Deshalb richtete Scharfenorth die Zucht in seinem Betrieb auf diese bunten Pferdchen aus. Mit weiteren Zukäufen und dem Kauf des Hengstes Salto aus der Zucht von Werner Sprengler aus Teterow, nahm die Zucht in der Lewitz ihren Anfang. Die Landschaft um Neustadt-Glewe gab, wie zuvor schon im VEG, der Ponyrasse den Namen LEWITZER. Die Zucht dieser Ponys breitete sich zunächst auf ganz Ostdeutschland und später auf das gesamte Bundesgebiet aus. Inzwischen werden Lewitzer in zehn deutschen Zuchtverbänden gezüchtet. Im Jahre 2020 gab es bundesweit bei den FN-Mitgliedszuchtverbänden 241 eingetragene Stuten und 52 Hengste. Das Einsatzgebiet dieser Ponys ist vorwiegend im Freizeitbereich angesiedelt, vor allem als verlässlicher Partner für Kinder und Jugendliche. Aber auch im sportlichen Wettbewerb aller reit- und fahrsportlichen Disziplinen sind Lewitzer zu finden.

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Zuchtjahr 2020 – FN-Zuchtstatistik 2020

Zuchtjahr 2020 – FN-Zuchtstatistik 2020

Die Zuchtstatistiken des FN-Jahresberichts geben wieder einmal Grund zur Freude. Wie schon in den Jahren 2018 und 2019 liegt der ZfdP auch in 2020 nach eingetragenen Zuchtstuten im Bereich Pony und Kleinpferde mit 1.768 eingetragenen Zuchtstuten auf Platz 3 hinter dem Verband der Pony- und Pferdezüchter Hessen e.V. und dem Westfälischen Pferdestammbuch e.V.

Im Bereich eingetragenen Zuchtstuten steht der ZfdP in den Zuchtbüchern Dartmoor Pony, Deutsches Partbred Shetland Pony, Highland Pony, Kleines Deutsches Reitpferd und Lewitzer sowie in den Ursprungszuchtbüchern Kleines Deutsches Pony und Lehmkuhlener Pony auf Platz 1 der Deutschen Zuchtverbände. Die meisten registrierten Fohlen aller Deutschen Zuchtverbände stellt der ZfdP in 2020 in den Zuchtbüchern American Miniature Horse, Connemara Pony, Deutsches Partbred Shetland Pony, Highland Pony, Kleines Deutsches Pony und Kleines Deutsches Reitpferd, Lehmkuhlener Pony und Lewitzer sowie beim Shetland Pony. Insbesondere beim Lewitzer sind fast 50 % der in 2020 registrierten Fohlen beim ZfdP registriert worden. Mit insgesamt 56 registrierten Fohlen bei den Welsh-Ponys steht der ZfdP auf Platz 2 hinter dem Pferdestammbuch Weser-Ems.

Mit insgesamt 440 eingetragenen Zuchtstuten und 158 registrierten Fohlen ist der ZfdP im Bereich der Sonstigen Rassen nach der DQHA der führende Zuchtverband in Deutschland. In diesem Bereich stellt der ZfdP in 2020 die meisten eingetragenen Zuchtstuten in den Zuchtbüchern American Bashkir Curly Horse, Knabstrupper, Palomino, Pinto und Tinker sowie beim Deutschen Falben und Deutschen Tigerschecken. Die meisten registrierten Fohlen aller Deutschen Zuchtverbände verzeichnet der ZfdP in den Zuchtbüchern Deutscher Falbe und Deutscher Tigerschecke, Knabstrupper (77% aller in deutschen Zuchtverbänden registrierten Knabstrupperfohlen), Lusitano, Palomino (94% der in deutschen Zuchtverbänden registrierten Fohlen), Pinto und Pura Raza Espanola (PRE) sowie beim Tinker.

2020 neu ins Portfolio des ZfdP aufgenommen, kann der ZfdP in der kleinen Population des Boulonnais nun auch die führende Rolle im Bereich eingetragene Stuten und Hengste und registrierte Fohlen übernehmen und führt nun zum ersten Mal auch in einem Zuchtbuch im Bereich der Kaltblutpferde.

Nähere Informationen zu den Zuchtstatistiken des FN-Jahresberichts 2020 finden sie unter….

2021-03-25 Pressemitteilung Zuchtstatistik 2020

2021-03-21 Jahresbericht 2020 - Zuchtstatistik - Internet

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Equines Herpesvirus: Nationale Veranstaltungen ab 29. März möglich

Equines Herpesvirus: Nationale Veranstaltungen ab 29. März möglich
Turnier- und Lehrgangssaison kann mit einer Einschränkung bald wieder beginnen
Warendorf (fn-press). In Abstimmung mit ihren Mitglieds- und Anschlussverbänden hat die
Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) beschlossen, nationale Pferdesport- und
Zuchtveranstaltungen ab 29. März 2021 wieder zuzulassen – allerdings unter der
Voraussetzung, dass dabei keine Pferde vor Ort eingestallt werden oder übernachten. Vor
dem Hintergrund des Ausbruchs des Equinen Herpesvirus (EHV-1) bei einem Turnier in
Valencia/ESP im Februar hatten die Verbände Anfang März entschieden, alle Veranstaltungen
bis 28. März abzusagen. Die Aufhebung des Veranstaltungsstopps betrifft jedoch nur
nationale Turniere. Der Weltreiterverband FEI hat bereits am 12. März alle internationalen
Turniere in mehreren europäischen Ländern, darunter Deutschland, bis zum 11. April
abgesagt. Derweil entspannt sich mit einer Ausnahme die Lage in den deutschen Ställen der
Valencia-Rückkehrer.
Zur vollständigen Pressemeldung der FN: FN_Pressemitteilung_EHV_22032021

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Sonderbeschluss zum Eintrag von Hengsten ins Hengstbuch I

EHV-1 führt beim Deutschen Reitpferd zu Sonderbeschluss
zum Eintrag von Hengsten ins Hengstbuch I
Vorläufige Eintragung im Jahr 2021 erneut ohne Nachweis der notwendigen Hengstleistungsprüfungen
Warendorf (fn-press). Mit großer Mehrheit haben die deutschen Pferdezuchtverbände beschlossen, im Jahr 2021 Hengste beim Deutschen Reitpferd vorläufig in das Hengstbuch I einzutragen, ohne die Nachweise der eigentlich notwendigen Hengstleistungsprüfungen. Anlass ist die Absage aller Turnier- und Lehrgangs-veranstaltungen der Landesverbände mit Einstallung und Übernachtungen sowie aller Hengstleistungsprüfungen bis zum 11. April durch die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN), in Abstimmung mit den zuständigen Sport- und Zuchtverbänden. „Die Hengstleistungsprüfungen werden von der FN als Dachverband organisiert und sind vergleichbar mit den Übernachtungsturnieren, insofern hat sich der Bereich Zucht dafür ausgesprochen gemeinschaftlich mit dem Sport verantwortungsbewusst zu agieren. Mit dem Sonderbeschluss für 2021 erhalten die Stutenbesitzer für die laufende Decksaison nun ausreichend Planungssicherheit bei der Auswahl der Hengste, nachdem die beiden Veranlagungsprüfungen und die Sportprüfung für Hengste in Elmshorn abgesagt wurden“, sagt dazu Dr. Klaus Miesner, Geschäftsführer des Bereichs Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN).
Zur vollständigen FN Pressemeldung: Zucht Sonderbeschluss Pressemeldung FN

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Informationen zum Ausbruch des Equinen Herpesvirus in Valencia

Bundesweit alle Pferdesport- und Zuchtveranstaltungen bis 28. März abgesagt

Warendorf (fn-press). Der Ausbruch des Equinen Herpesvirus (EHV-1) beim spanischen Reitturnier CES Valencia zieht weitreichende Konsequenzen nach sich. Die Deutsche Reiterliche Vereinigung (FN) hat in den vergangenen Tagen alle deutschen Teilnehmer des Turniers kontaktiert und darüber aufgeklärt, welche Infektionsschutzmaßnahmen auf der Heimreise sowie nach der Reiserückkehr zu beachten sind. Leider steht auch fest, dass nach aktuellem Stand vier deutsche Pferde dem Virus zum Opfer gefallen sind. Um eine weitere Ausbreitung des Virus zu verhindern, hat der Weltreiterverband FEI fast alle internationalen Turniere in zehn europäischen Ländern bis einschließlich 28. März 2021 abgesagt und empfiehlt den nationalen Verbänden, auch alle weiteren Turniere abzusagen. Dies setzt die FN nun um.

Nationale Veranstaltungen: In Abstimmung mit den Landespferdesportverbänden werden in Deutschland ab sofort alle nationalen Pferdesport-Veranstaltungen bis einschließlich 28. März 2021 abgesagt. Darüber hinaus schließt das DOKR den Bundesstützpunkt in Warendorf für externe Pferde und sagt alle zentralen und dezentralen Sichtungslehrgänge sowie das HGW-Bundesnachwuchschampionat der Springreiter ab. In Abstimmung mit den Zuchtverbänden werden auch die im März anstehenden Sportprüfungen für Hengste und Körungen verschoben. Die FN sowie ihre Mitglieds- und Anschlussverbände empfehlen dringend, alle sonstigen Veranstaltungen, bei denen Pferde aus verschiedenen Beständen zusammenkommen, abzusagen. Laufende Veranstaltungen sollen gestoppt werden. Diese Maßnahmen sind erforderlich, um einer Ausbreitung des Virus vorzubeugen. Das Training im heimischen Verein oder Betrieb ist davon ausgenommen, auch wenn dazu das Pferd transportiert werden muss.

Internationale Turniere: Die FEI spricht bei dem Ausbruch in Valencia von dem schlimmsten und aggressivsten EHV-Ausbruch der vergangenen Jahrzehnte. Um die weitere Verbreitung des Virus zu verhindern, hat der Weltreiterverband vorsorglich die allermeisten internationalen Turniere in Frankreich, Spanien, Portugal, Belgien, Italien, Österreich, Polen, den Niederlanden, Deutschland und der Slowakei bis einschließlich 28. März 2021 abgesagt. Mehrwöchige Touren in Vejer de la Frontera (ESP), Vilamoura (POR), San Giovanni in Marignano (ITA) und Gorla Minore (ITA), zu denen die Reiter und Pferde bereits angereist sind, sollen jedoch weiter stattfinden. Allerdings unter strengsten Infektionsschutzmaßnahmen. Die Fortführung dieser Turniere dient dazu, große Rückreise-Wellen zu verhindern. Es dürfen jedoch keine neuen Pferde anreisen. Abreisen dürfen weiterhin nur Pferde, die keine Symptome vorweisen und für die ein Gesundheitszertifikat der örtlichen Veterinärbehörde ausgestellt wurde. Zudem müssen diese Pferde im Heimatstall separiert werden. Die FN rät allen Reiserückkehrern, Kontakt zu ihrem zuständigen Amtsveterinär aufzunehmen, um weitere Infektionsschutzmaßnahmen abzustimmen.

Rückblick: Bereits in der vergangenen Woche haben Weltreiterverband und FN alle Pferde, die seit dem 1. Februar an Turnieren in Valencia teilgenommen haben, für weitere Turnierteilnahmen gesperrt. Erst wenn diese Pferde auf das EHV-1 getestet wurden und das Testergebnis negativ ausgefallen ist, dürfen diese Pferde wieder an Turnieren teilnehmen. Die Besitzer der Pferde müssen der FEI sowie der FN die Untersuchungsergebnisse vorlegen, um wieder eine Startberechtigung für diese Pferde zu erhalten. Diese Sperre gilt ausschließlich für die betroffenen Pferde, nicht jedoch für die Reiter, die mit anderen Pferde weiterhin an Turnieren teilnehmen könnten. Gleichwohl hat die FN sie darauf hingewiesen, dass, so lange die Situation im Heimatbetrieb in Bezug auf das Vorkommen des Equinen Herpesvirus nicht geklärt ist beziehungsweise als unbedenklich eingestuft wurde, auch von Turnierstarts mit weiteren Pferden, die nicht in Valencia waren, abgesehen werden sollte.

Bisherige Maßnahmen: Pferde, die in Valencia keine Symptome einer Erkrankung, wie etwa Fieber, zeigten, durften das Turniergelände verlassen und nach Hause gebracht werden. Da das Equine Herpesvirus in Deutschland nicht anzeige- oder meldepflichtig ist, gibt es dazu keine seuchenrechtlichen Vorgaben der Veterinärbehörden. Die FN hat die betroffenen Reiter dennoch zu erhöhter Vorsicht aufgerufen und über erforderliche Hygienemaßnahmen aufgeklärt. Dazu zählt, dass die Pferde bei einer möglichen Einstallung auf der Heimreise und bei der Ankunft im heimischen Stall vorsichtshalber von anderen Pferden zu separieren sowie weitere Hygienemaßnahmen gemäß FN-Hygieneleitfaden zu ergreifen sind. Diese Informationen ergingen zunächst an die deutschen Teilnehmer der Turniere in Valencia, Oliva und Vejer. Derzeit werden auch die in Deutschland beheimateten ausländischen Reiter, die in Spanien sind bzw. waren, identifiziert und benachrichtigt. Wichtig für alle Reiserückkehrer ist ebenfalls, dass sie ihre Pferde gut beobachten und regelmäßig Fieber messen, um mögliche Symptome schnell erkennen und behandeln zu können.

Informationen zum Equinen Herpesvirus: Da das EHV-1 in Deutschland nicht anzeige- oder meldepflichtig ist, gibt es keinen exakten Überblick darüber, wo es derzeit Ausbrüche gibt. Nach aktueller Kenntnis der FN sind aktuell vor allem die Turnierställe derjenigen Reiter betroffen, die in Valencia waren, nicht jedoch eine große Zahl von Vereinen und Betrieben im Freizeit- bzw. Amateurbereich. Fakt ist, dass es unabhängig von den Vorkommnissen in Valencia in den Wintermonaten regelmäßig zu Herpes-Fällen kommt, da das Virus in der Pferdepopulation weit verbreitet ist. Wichtig ist deshalb immer, unabhängig von dem aktuellen Ausbruchgeschehen, bestimmte Hygieneregeln im Pferdestall einzuhalten. Hilfreich ist dabei, dass derzeit aufgrund des Corona-Lockdowns ohnehin in den Pferdeställen besondere Hygiene- und Infektionsschutzmaßnahmen eingehalten werden müssen. Darüber hinaus sollten in jedem Stall in Bezug auf die Pferde folgende Punkte immer beachtet werden:

  • Die Gesundheit der Pferde täglich überprüfen (Fressverhalten, Gesamteindruck)
  • Bei Kenntnis von Ausbrüchen in der Umgebung regelmäßiges Fiebermessen
  • Bei Symptomen, wie etwa Fieber, Abgeschlagenheit, Husten und Nasenausfluss, das erkrankte Pferd von anderen Pferden separieren und einen Tierarzt hinzurufen
  • Mit erkrankten Pferden oder augenscheinlich gesunden Pferden aus Betrieben, in denen kranke Pferde stehen, nicht zu Turnieren oder anderen Veranstaltungen fahren
  • Ausschließliches Benutzen der eigenen Ausrüstung (Eimer, Halfter, Stricke, Decken, usw.), also Pferde nicht aus gemeinsamen Tränken trinken lassen und nur aus dem eigenen Eimer fressen lassen
  • Immer dann, wenn mehrere Pferde aus unterschiedlichen Ställen aufeinandertreffen, steigt der Infektionsdruck. Deshalb sollten neue Pferde, die in einen Stall kommen, zunächst isoliert und der gesamte Bestand genau beobachtet werden.
  • Auch Menschen können das Virus über Hände, Kleidung und Ausrüstungsgegenstände weitertragen, deshalb sind hier Hygiene und Desinfektion besonders wichtig.

Equine Herpesvirusinfektionen verursachen keine auf Menschen übertragbaren Krankheiten. Bis zu 80 Prozent aller Pferde tragen das Virus in sich. Häufig verläuft die Infektion symptomlos. Einmal infizierte Pferde tragen das Virus aber quasi unsichtbar (‚latent‘) weiter in sich und es besteht keine Möglichkeit, diese Pferde wieder Herpesvirus-frei zu bekommen. Ausbrüche des Virus zeigen sich meistens in Form eines fiebrigen Infekts der oberen Atemwege (sog. Respiratorische Form). Nicht selten laufen diese Infekte unbemerkt ab. Besonders gefürchtet ist jedoch die seltene, neurologische Ausprägung der Erkrankung, die über Bewegungsstörungen (Ataxie) zum Festliegen und damit häufig zum Tod des Pferdes führen kann. Der Spätabort bei tragenden Stuten ist eine weitere von Züchtern gefürchtete Ausprägungsform der Viruserkrankung. jbc

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Erfolgreiche ZfdP-Turnierpferde 2020

Die Turniersaison in 2020 lief aufgrund der Corona-Pandemie nur zögerlich an. Dennoch konnten einige Turniere durchgeführt werden.

 

Dressur

In der Dressur konnten in der Saison 2020 insgesamt 204 ZfdP-Sportpferde und –ponys Ranglistenpunkte sammeln. Neu an der Spitze steht Paroschka. Der gekörte Polytraum-Sohn aus der Zucht von Wilhelm J.H. Hopmann, NL zeigte unter seiner ständigen Reiterin Patricia Bottani Erfolge bis Grand Prix de Dressage. Auch Greek Air aus der Zucht von Gerd Küst konnte in diesem Jahr wieder einige Erfolge bis Intermediare II unter Emma Kanerva erreichen. Auf dem dritten Rang rangiert in 2020 das erfolgreichste ZfdP-Dressurpony Toledo 40 v. Top Anthony II aus der Zucht von Sascha Hahn. Für seine Reiterin Lisa-Marie Peters ist Toledo eine sichere Bank für Siege und vorderste Platzierungen. In 2020 konnte Toledo sogar Platzierungen in Dressurprüfungen der Kl. S verbuchen. Insgesamt fünf Siege in Dressurprüfungen Kl. M* sowie vordere Platzierungen in Kl. S stehen auf dem Konto von Iris Scheminowski und Hydraulik Firfod. Der von Morten Plenborg, Dänemark gezogene Sohn des Iznogood Firfod steht im Besitz des langjährigen ZfdP-Zuchtleiters Hans L. Britze.

Springen

Die erfolgreichste Disziplin der ZfdP-Pferde ist und bleibt der Springsport. Insgesamt 443 ZfdP’ler konnte in dieser Disziplin Ranglistenpunkte sammeln. An der Spitze stehen hier die vielleicht bekanntesten ZfdP-Sportpferde A Crazy Son of Lavina, Berlinda 3 und Catch Me 67. A Crazy Son of Lavina und Finja konnten wieder gute Siege und Platzierungen in internationalen Springprüfungen für sich verbuchen. Berlinda 3 und Hans-Dieter Dreher gewannen in 2020 u.a. die Großen Preise von Chevenez/ SUI und Gorla Minore/ ITA. Aber auch der ZfdP-Bundeschampion von 2019, Catch Me 67, konnte in 2020 unter Felix Haßmann seine Klasse beweisen und war gut platziert und siegreich in der Kl. S.

Vielseitigkeit

Die meisten Ranglistenpunkte in der Vielseitigkeit konnte wie im letzten Jahr Cool Charly Blue v. Cyber Space aus der Zucht von Klaus Koll unter dem Sattel des ehemaligen Olympiateilnehmers Peter Thomsen sammeln. Gute Platzierungen bis hin zu internationalen CCI***-Prüfungen stehen auf dem Konto von Cool Charly Blue. Auf demselben Niveau zeigten auch Coco Maurice 2 und Greta Busacker in 2020 wieder ihre Klasse - u.a. gewann das Paar eine internationale Prüfung in Strzegom/ POL.

Fahren

Auf den ersten Plätzen bei den Fahrpferde stehen nach Ranglistenpunkten Clinton Star 3 (v. Candiavolo; Z.: Hans-Uwe Ketelsen), Conny 410 (v. Moreno, Z.: Marko Lührs) und Solo von Ludwigsburg (v. Lord Ludwigsburg, Z.: Werner Gerkens). Coronabedingt fanden wenig Fahrturniere statt, so dass in 2020 kaum Platzierungen für die ZfdP-Erfolgsfahrpferde vorliegen.

Basis- und Aufbauprüfungen

Insgesamt konnten 137 ZfdP’ler Ranglistenpunkte sowie 149 Pferde und Ponys Gewinnsummenpunkte in Basis- und Aufbauprüfungen sammeln. Bestes ZfdP-Nachwuchspferd nach RLP ist in 2020 Grandofornio S v. Grand Pilot Ass. Der gekörte Hengst konnte in der vergangenen Saison zahlreiche Siege und Platzierung in Springpferdeprüfungen bis Kl. M sammeln. Ebenfalls erfolgreich bis Springpferdeprüfungen der Kl. M war der von Kerstin Siemon gezogene Rebell’s Lucky. Insgesamt 14 Platzierungen stehen auf dem Konto des Rebell Junior-Sohnes.

 

 

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Die Arbeitsgemeinschaft der Züchter, Sportler und Freunde des Haflingers und Edelbluthaflingers in der Bundesrepublik Deutschland e.V. (AGH) informiert:

Mitgliederversammlung 20. Februar 2021

Pandemiebedingt musste die Mitglieder- und Jahreshauptversammlung der AGH, die für den 20. Februar 2021 geplant war, abgesagt werden. Wir hoffen aber, dass wir diese im Laufe des Jahres nachholen können.

Lehrgangsangebot 2020/2021 für Haflinger und Edelbluthaflinger

Das bereits angekündigte Lehrgangsangebot muss leider ebenfalls weiter ins laufende Jahr verschoben werden. Ort und Termin sind dabei noch nicht festgelegt, da natürlich auch die Turniersaison berücksichtigt werden soll.

Sobald eine sinnvolle Planung zur Umsetzung einer Mitgliederversammlung und eines Lehrgangsangebotes möglich erscheint, wird diese wieder aufgenommen und ein neuer Termin veröffentlicht.

Vorstands- und Ausschusssitzungen

Vorstands- und Ausschusssitzungen werden als Onlinesitzungen abgehalten.

Championat des Freizeitpferdes/-ponys bundesweit und süddeutsch 2021

Die AGH möchte wieder je eine Mannschaft sowohl zum Süddeutschen Championat am 01. August nach Ansbach als auch zum Bundesweiten Championat am 25. und 26. September nach Hannover schicken. Im Vorfeld ist, wenn es die Pandemiesituation zulässt, auch wieder ein Trainingstag oder -wochenende geplant, um den Tag einmal durchzuspielen und vor allem um den Gehorsamsparcours zu trainieren. Dies hat sich in der Vergangenheit bewährt.

Interessierte Reiter von Haflingern und Edelbluthaflingern, welche am Championat teilnehmen möchten, können sich gern unter info@a-g-h.de melden.

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Robert Downey junior mit Höchstnoten bei der Sportprüfung Dressur in Münster-Handorf

Robert Downey junior v. Real Grandios-Santano (Z. u. B.: Frederik Vekens, Paderborn) Foto: kikki beelitz

Mit einer gewichteten dressurbetonten Endnote von 8,76 konnte der gekörte ZfdP-Hengst Robert Downey junior (v. Real Grandios – Santano, Z. u. B.: Frederik Vekens, Paderborn) erfolgreich seine Sportprüfung Dressur Teil II in Münster-Handorf beenden. Mit hohen Noten in den Grundgangarten bestach der ZfdP-Reitpferdechampion von 2019 insbesondere durch seine Rittigkeit (WN: 9,00).

In derselben Prüfung konnte auch der Siegerhengst der Kreuther Körung 2018, Zackorado (v. Zack – Florencio I, A.: Gestüt Blue Hors, DK) mit guten Leistungen überzeugen. Die dressurbetonte Endnote lautete 8,14.

Ebenfalls erfolgreich seine Sportprüfung Teil I beenden konnte der im Dezember 2020 gekörte Mr. Dancier (v. Millennium – Dancier, A.: Andreas Brinkmann, Nottuln) mit einer dressurbetonten Endnote von 7,50.

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Absage Haflinger Weltausstellung 2021

Sehr geehrte Damen und Herren!
Werte Mitglieder der Haflinger Welt- Zucht- und Sport- Vereinigung!

Da es nach wie vor nicht absehbar ist, in welche Richtung sich die COVID-19 Problematik entwickelt und somit weder für Teilnehmer noch für den Veranstalter eine Planungssicherheit garantiert werden kann, müssen wir leider bekannt geben, dass die Haflinger Weltausstellung 2021 abgesagt werden muss.

Diese Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, da bereits sehr viel Arbeit und auch Kosten in die Vorbereitungen investiert wurden. Dennoch war die Absage unausweichlich, da es in dieser schwierigen Zeit unmöglich ist, eine Genehmigung seitens der zuständigen Behörden für eine Veranstaltung in dieser Größenordnung zu erhalten.

Die nächste Haflinger Weltausstellung wird für das 2025 geplant und es würde uns bereits jetzt schon freuen, wenn wir Sie wieder zu diesem einzigarten „Haflinger-Event“ einladen dürfen.

Für den Haflinger Pferdezuchtverband Tirol
Mair Robert

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Masterarbeit: Umfrage zu Pferdehaltungssystemen in Deutschland

Im Rahmen einer Masterarbeit an der Humboldt-Universität in Berlin zum Thema "Einstellung von PferdesportlerInnen gegenüber verschiedenen Pferdehaltungssystemen in Deutschland" interessiert Ihre Meinung zum Thema!

Bei Interesse erreichen Sie die entsprechende Online-Umfrage über folgenden Link: https://umfrage.hu-berlin.de/index.php/843562?newtest=Y

Die Teilnahme nimmt ungefähr 10 bis 15 Minuten Zeit in Anspruch.

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Shetland Ponys: Frage der Reinrassigkeit weiter ungeklärt

Shetland Ponys: Frage der Reinrassigkeit weiter ungeklärt
Noch immer keine befriedigende Antwort vom Ursprungszuchtbuch in Schottland

Die Frage nach der internationalen Anerkennung deutscher Shetland Ponys bleibt weiter offen. Bereits seit November 2019 bemüht sich der Bereich Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN) vehement darum, von der Shetland Pony Stud-Book Society (SPSBS) die für alle Filialzuchtbücher verbindlichen Grundsätze der Rasse Shetland Pony zu erhalten, um den deutschen Züchtern und Kaufinteressenten Rechtssicherheit zu geben. Jedoch endete auch die jüngste Anfrage an das SPSBS unbefriedigend mit dem Hinweis, man möge warten, „bis die EU-Ausstiegsbedingungen klarer dargestellt werden." Bereits im Februar 2020 wurde vom Council des SPSBS auf das schottisches Agrarministerium als Entscheider verwiesen.

Zum Hintergrund: Seit Anfang des 20. Jahrhunderts werden in Deutschland Shetland Ponys gezüchtet, aufgrund der fehlenden Zuchtorganisationen bis nach dem 2. Weltkrieg ohne bzw. nur mit privaten Aufzeichnungen der Pedigrees. Der laut Ursprungszuchtbuch nicht erlaubte Einsatz von Tigerschecken in den 50er Jahren (und auch die im Typ verfremdeten Importe aus Amerika) führten aufgrund der EU-Verordnungen in den 1990er Jahren zu Gesprächen mit Vertretern der deutschen und schottischen Zuchtorganisationen, begleitet von Vertretern der zuständigen Behörden, in deren Folge Ponys mit der Farbe der Tigerscheckung in den ersten drei Generationen aus dem Zuchtbuch für Shetland Ponys entfernt wurden und damit die vollständige Anerkennung als vereinbart galt. Diese Entscheidung erfolgte in Abstimmung mit den Tierzuchtbehörden, bestärkt durch eine Entscheidung des International Shetland Pony Committee (ISPC) aus dem Jahr 2004. Diese besagt, dass „ab 2006 alle Ponys in jedem Zuchtbuch ein Minimum von drei vollständigen Generationen im Pedigree vorweisen müssen“, um als reinrassig zu gelten. Auf Anfrage einiger Züchter aus Deutschland verlangt die SPSBS jetzt allerdings die lückenlose Rückführbarkeit der Pedigrees auf das Ursprungszuchtbuch in Schottland.

„Leider sind die vom Ursprungszuchtbuch gelieferten und öffentlich auf der SPSBS Webseite zugänglichen „Principles for Entry into Stud-Books“ wenig bis gar nicht aussagekräftig in Bezug auf die dringend zu klärenden Fragen“, sagt Dr. Klaus Miesner, Geschäftsführer des FN-Bereichs Zucht. Die FN hat sich daher bereits mehrfach schriftlich an die Präsidentin und das Council der SPSBS sowie an die SPSBS-Geschäftsstelle gewandt und versucht, an die notwendigen Informationen zu gelangen. Dabei wurde auch die Möglichkeit eines Klärungsgespräches per Telefon, Online-Konferenz oder im Rahmen eines persönlichen Besuches vor Ort in Perth anlässlich eines Council Meeting angeboten. Doch all diese Bemühungen wurden von der SPSBS abgelehnt. Mitgeteilt wurde lediglich, dass die FN in dieser Angelegenheit der alleinige Ansprechpartner für die SPSBS ist. „Wir werden das Council der SPSBS nochmals mit Nachdruck auf seine Verantwortung als Mutterstutbuch hinweisen sowie darauf, dass der Brexit mit den Grundsätzen für die Rasse Shetland Pony nichts zu tun hat“, kündigte Dr. Miesner an. Deswegen wurden auch das Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft (BMEL) sowie die EU-Kommission über die erneut unbefriedigende Antwort aus Schottland informiert und um Unterstützung gebeten. Bleibt zu hoffen, dass die Bestrebungen der FN auch über private Kontakte ins Mutterland unterstützt und nicht konterkariert werden.

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ZVO vom FN-Beirat Zucht überarbeitet

Zuchtverbandsordnung mit ein paar Änderungen
Jüngste Fassung der ZVO als Download erhältlich

Warendorf (fn-press). Die regelmäßige Überarbeitung der Zuchtverbandsordnung gehört zu den Hauptaufgaben des Beirats Zucht der Deutschen Reiterlichen Vereinigung (FN). In diesem Jahr gab es allerdings nur ein paar Anpassungen. Die jüngste Fassung ist zum Download unter www.pferd-aktuell.de/pferdezucht/zuchtverbandsordnung erhältlich.

Ab dem Zuchtjahr 2021 müssen alle Hengste der Rassen Rheinisches Kaltblut und Freiberger, die in Hengstbuch I oder in Hengstbuch II eingetragen sind oder eingetragen werden, auf Polysaccarid Speicher Myopathie (PSSM) Typ 1 mit Hilfe eines Gentests untersucht werden. Der jeweilige Zuchtverband dokumentiert das Ergebnis des Gentests in der Datenbank und die Ergebnisse werden auf der Website der FN veröffentlicht. Das Ergebnis hat aber keinen Einfluss auf den Eintragungsstatus.

Einen Gentest auf das Warmblood Fragile Foal Syndrome (WFFS) mussten bislang auch Reitpferde-Hengste für den Eintrag ins Hengstbuch I oder II vorweisen. Gemäß der neuen ZVO ist dieser nicht mehr erforderlich, sofern für dessen beide Eltern ein negatives (homozygot) Testergebnis vorliegt. Die Krankheit WFFS kann nur auftreten, wenn beide Eltern Anlagenträger sind. Bei Anpaarung eines Anlagenträgers mit einer WFFS-freien Stute (oder umgekehrt), besteht die 50-prozentige Wahrscheinlichkeit, wieder einen Anlagenträger zu züchten. In solchen Fällen ist der Gentest daher weiterhin erforderlich.

Neu ist auch die Namensgebung auch bei Hengsten, die ins Hengstbuch II eingetragen werden sollen. Wie bisher nur für Hengstbuch I-Hengste gültig, erhalten ab dem nächsten Zuchtjahr auch Hengste des Hengstbuches II einen Zuchtnamen, der über den verantwortlichen Zuchtverband mit dem FN-Bereich Zucht abgestimmt werden muss. Eine direkte Abstimmung zwischen Hengsthaltern und dem FN-Bereich Zucht ist nicht möglich. Ein Name gilt erst dann als vergeben, wenn dieser vom Bereich Zucht genehmigt und der Hengst unter diesem Namen in die FN-Hengstdatei aufgenommen wurde.

Bereits im Hengstbuch II eingetragene Hengste, die registrierte Nachkommen haben, müssen nun ebenfalls einen offiziellen Zuchtnamen erhalten. Sollte der bislang genutzte Zuchtname nicht den ZVO-Bestimmungen entsprechen, ist ein neuer Zuchtname mit dem FN-Bereich Zucht abzustimmen. Der bisherige alte Zuchtname wird dann in Klammern hinter dem neuen Zuchtnamen mitgeführt.

Bei den Ponyrassen, bei denen die Turniersportprüfungen in der Disziplin Fahren auch als alternative Leistungsprüfung anerkannt werden, gilt nun auch die Teilnahme im Finale beim Moritzburger Fahrponychampionat als Leistungsprüfung.

Die FN-Mitgliedszuchtverbände werden nun die Bestimmungen der ZVO beziehungsweise der Zuchtprogramme in ihre Satzung bzw. ihre Zuchtprogramme übernehmen.

Weitere Informationen sowie die gesamte ZVO mit jeweiligen Zuchtprogrammen und Regelwerken: www.pferd-aktuell.de/pferdezucht/zuchtverbandsordnung

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Finja Bormann mit A Crazy Son of Lavina erstmals Deutsche Meisterin der Springreiterinnen

A crazy Son of Lavina mit Finja Bormann in Luhmühlen 2020. Deutlich ist der ZfdP Brand des Pferdes zu erkennen. Foto: Ingo Wächter

Finja Bormann wurde in Riesenbeck mit Ihrem 14jährigen ZfdP-Wallach A Crazy Son of Lavina (v. Azzuro Classico a.d. Lavina v. Lavall I, Züchter: Franz Borman, Harsum) Deutsche Meisterin der Springreiterinnen 2020. Die Reiterin hat mit Ihrem ZfdP Wallach schon viele Erfolge feiern können, das Pferd wird seit 2012 fast ausschließlich von Finja Bormann auf Turnieren geritten und vorgestellt. Das Wochenende in Riesenbeck war ganz besonders erfolgreich für die junge Reiterin: Neben dem deutschen Meistertitel konnte sie mit einem anderen Pferd auch das Finale von Deutschlands U25 Springpokal der Stiftung Deutscher Spitzenpferdesport und der Familie Müter gewinnen.

Wir gratulieren recht herzlich zu den Erfolgen.

 

 

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Umfrage im Rahmen einer Masterarbeit an der Georg-August Universität Göttingen

Liebe Züchterinnen und Züchter,
haben Sie sich schon einmal gewünscht das Geschlecht Ihres Fohlens bestimmen zu können? Haben Sie eine Zuchtstute im Stall stehen, die noch nie ein Stutfohlen bekommen hat und Sie würden die Linie unheimlich gerne fortführen? Haben Sie eine Mutterstute aus der ein Hengstfohlen ein optimaler Vererber werden könnte?

Mein Name ist Anna Carolina Quellmann, ich habe an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel meinen Bachelor of Science in Agrarwissenschaften, Fachrichtung Nutztierwissenschaften, gemacht und studieren aktuell im Master an der Georg August Universität Göttingen Pferdewissenschaften. Die folgende Umfrage ist im Rahmen meiner Masterarbeit mit dem Thema „Die Implementierung von Spermasexing in der Pferdezucht“ entstanden.

Ich möchte gerne herausfinden, ob Deutschlands Züchterinnen und Züchter der Methode des Spermasexings gegenüber aufgeschlossen sind, welche Vorteile das jeweilige Geschlecht für Sie hat und welche Aspekte Sie von der Nutzung abhalten würden.

https://www.umfrageonline.com/s/24ac367

 

Bei Frage melden Sie sich herzlich gerne bei mir per Mail unter acquellmann@gmail.com.

Vielen Dank für Ihre rege Teilnahme!

Mit freundlichen Grüßen
Anna Carolina Quellmann

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ZfdP Winterkörung 2020 in Kreuth

Aktuelle Informationen zur ZfdP Körung in Kreuth 2020

Liebe Züchter, liebe Aussteller,

leider müssen wir Ihnen mitteilen, dass unsere vom 04.-06.12.2020 in Kreuth geplante Hauptkörung in diesem Jahr abgesagt wird. Trotz intensivem Austausch mit allen Beteiligten kann es durch die aktuelle Lage nicht ermöglicht werden einen optimalen Verlauf der Veranstaltung für alle Beteiligten zu gewährleisten.

Aktuell erarbeiten wir ein Konzept, um allen Ausstellern und Besitzern eine zeitnahe Möglichkeit zu geben, ihre Hengste auf einem Körtermin des Zuchtverbandes vorzustellen. Bitte nehmen Sie hierzu Kontakt mit der Geschäftsstelle auf.

Wir hoffen auf Ihr Verständnis und bleiben Sie gesund!

 

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PHWs Grandios gewinnt 30 Tage-Test in Münster-Handorf

Foto: Privat

Der fünfjährige Reitponyhengst PHWs Grandios v. Graciano – Discovery AA aus der Zucht und dem Besitz von Karl-Heinz Westesen in Stadum, konnte in Münster-Handorf den 30-Tage Test im November für sich entscheiden. Der 2019 auf der ZfdP-Frühjahrskörung in Luhmühlen gekörte ZfdP-Hengste konnte mit ausgeglichenen Leistungen überzeugen.

Bei der ebenfalls in Münster-Handorf durchgeführten 2-Tage Kurzprüfung konnte der Kreuther Siegerhengst von 2017, Genscher v. Golden West – Domingo (B.: Jill Mieleszko-Vekens, Paderborn), mit einem guten Ergebnis abschließen. Insbesondere in der Rittigkeit konnte der fünfjährige Hengst überzeugen.

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ZfdP-Erfolge bei Feldleistungsprüfung in Hausen

Bei der Feldleistungsprüfung der Zuchtrichtung Fahren für Hengste am 07.11.2020 in Hausen konnte der im Jahr 2019 auf der ZfdP-Sommerkörung in Grevenbroich gekörte Dartmoor-Hengst Harican R (v. Aquavit R, B.: Gerda Rögels, Kempen) die Prüfung für sich entscheiden. Der vierjährige Hengst überzeugte vor allem durch seine hohe Fahrveranlagung. Auf dem zweiten Platz konnte der von Markus Müller, Denkendorf ausgestellte Shetland Pony-Hengst Joslehofs Karl May (v. Karino) ebenfalls überzeugen.

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